| Lied zum Nussknacker | Summertime (Gershwin) | Oxigene6(Jean-M. Jarre) |
Nymphen und Nixen Nymphen sind weibliche Naturgeister, die sich in unterschiedlichenBereichen derNymphen unberührten Natur aufhalten. Sie bieten einen wunderschönen Anblick und haben die Aufgabe die Schönheit der Natur durch ihre Anmut und den lieblichen Klang ihrer Stimme noch zu unterstreichen. Sie erscheinen in der Gestalt eines überirdisch schönen, jungen Mädchens. Auch wenn sie sich Sterblichen gegenüber gewöhnlich sehr scheu verhalten, verwundert es nicht, daß ihnen viele Liebesaffären nachgesagt werden, die für manchen Verdruss zwischen Menschen und Göttern gesorgt haben. Nymphen weisen je nach Volkszugehörigkeit spezielle Eigenschaften auf und werden nach dem Gebiet, in dem sie leben benannt: Die Najaden (Quellnymphen)und Potameiden (Flußnymphen) verfügen über besondere musikalische Fähigkeiten,ihre Stimmen gleichen dem Gesäusel des Wassers und dem Geräusch des Windes, der über die Wasseroberfläche weht. Ihrem Gesang kann man einen Hinweis auf die Zukunft entnehmen, wenn man ihn versteht. Dryaden (Baum– oder Waldnymphen), werden meist zusammen mit einem Baum geboren,über den sie wachen. Da eine Dryade mit der Lebensenergie ihres Baumes verbunden ist, geht auch sie zugrunde, sobald ihr Baum stirbt. Folglich wurde derjenige, der den Baum einer Dryade fällte, von den Göttern hart bestraft. Oreaden (Berg– oder Höhlennymphen) schützen Reisende, die ihre Gebiet durchqueren vor herabfallendem und losem Gestein, indem sie unermüdlich losgelöste Felsbrocken befestigen und lockeres Geröll von den Wegen entfernen. Nereiden (Mittelmeernymphen) leben auf dem Meeresgrund und bereisen das Meer, indem sie auf den Geschöpfen des Meeres reiten. Oft kommen sie an die Oberfläche, um Seeleuten in Gefahrensituationen beizustehen. Auch die Okeaniden (Ozeannymphen) sind den Menschen in der Regel wohlgesonnen. Sollte sich jedoch ein attraktiver, junger Mann in ihre Gefilde wagen,so kann es geschehen, daß dieser von einer Ozeannymphe unter Wasser gezogen wird, wo er ihr als Liebespartner dient. Auf diese Weise bewahrt die Okeanide ihre unvergleichliche, jugendliche Schönheit. Die Nixen bei den Gebrüdern Grimm Leute, die unter Mellrichstadt über das Flüßchen Streu gehen, werden durch einenSchlitzöhrchen Wassergeist, Schlitzöhrchen genannt, in den Fluß getaucht und oftmals ersäuft. Die Wassernixe Ein Brüderchen und ein Schwesterchen spielten an einem Brunnen, und wie sie soGebrüder Grimm spielten, plumpsten sie beide hinein. Da war unten eine Wassernixe,die sprach 'jetzt habe ich euch, jetzt sollt ihr mir brav arbeiten,' und führte sie mit sich fort. Dem Mädchen gab sie verwirrten garstigen Flachs zuspinnen, und es mußte Wasser in ein hohles Faß schleppen, der Junge aber sollte einen Baum mit einer stumpfen Axt hauen, und nichts zu essen bekamen sie als steinharte Klöße. Da wurden zuletzt die Kinder so ungeduldig, daß sie warteten, bis eines Sonntags die Nixe in der Kirche war, da entflohen sie. Und als die Kirche vorbei war, sah die Nixe, daß die Vögel ausgeflogen waren, und setzte ihnen mit großen Sprüngen nach. Die Kinder erblickten sie aber von weitem, und das Mädchen warf eine Bürste hinter sich, das gab einen großen Bürstenberg mit tausend und tausend Stacheln, über den die Nixe mit großer Müh klettern mußte; endlich aber kam sie doch hinüber. Wie das die Kinder sahen, warf der Knabe einen Kamm hintersich, das gab einen großen Kammberg mit tausendmal tausend Zinken, aber die Nixe wußte sich daran festzuhalten und kam zuletzt doch drüber. Da warf das Mädchen einen Spiegel hinterwärts, welches einen Spiegelberg gab, der war so glatt, daß sie unmöglich darüber konnte. Da dachte sie'ich will geschwind nach Haus gehen und meine Axt holen und den Spiegelberg entzweihauen. Bis sie aber wiederkam und das Glas aufgehauen hatte,waren die Kinder l ängst weit entflohen, und die Wassernixe mußte sich wieder in ihren Brunnen trollen. |